Hiragana & Katakana
Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen, als ich den Briefkasten öffnete und einen Brief ohne Absender in der Hand hielt. Damals handelte es sich um eine Viralmarketingaktion, welche sich Hustle the sluff auf die Fahnen geschrieben hatte.
Als ich heute nach der Arbeit den Briefkasten öffnete, fand ich eine Umschlag, der deutlich größer war. In diesem Umschlag befanden sich zwei Kartensets, je 71 Lernkarten für die japanische Silbenschrift und ein Gutschein für ein Exemplar eines Begleitbuches. Ich war ganz schön überrascht, wer mir denn so etwas schicken könnte. Der Absender schien ein Verlag zu sein. Nun ist es ja nicht besonders schwer herauszufinden, dass ich mich irgendwie für Japan interessiere, man braucht ja nur mal einen Blick zur Thresenschlampe zur werfen.
Aber kein weiteres Schreiben dazu, keine Notiz und nicht wirklich eine Spur von dem der es mir geschickt haben könnte. Ich überlegte, doch so sehr ich mich auch bemühte, der Kreis der Infragekommenden war einfach zu groß.
Heute Abend, nach dem Training, besuchte ich dir Internetpräsenz. Der ursprüngliche Gedanke, die Firma, die es mir zugesandt hatte zu befragen, wer denn der Auftraggeber sei, war gar nicht so schlecht. Unglücklicherweise hatte meine Freundin die Verpackung entsorgt, auf der der Absender stand. Die Wahrscheinlichkeit, direkt über den Verlag an den Besteller zu kommen war jedoch sehr gering. Ich stöberte quer über die Seite und erkundete die Bestellmöglichkeiten, bis mir in den Bezugsquellen ein vertrauter Name erschien. Lino … hmm … den Namen habe ich doch schon mal gehört?! Na klar, und der ein oder andere Leser hier auch. Lino findet man gelegentlich in den Kommentaren und auch mal einen Link zu seinem Blog.
Inzwischen vertreibt er unter SV Sprachverlag diese kleinen schicken Lernkarten.
Inzwischen habe ich auch in seinem Blog gelesen, dass verschiedene Blogger einen gelben Umschlag erhalten werden. Meiner war auch gelb.
Ich habe mich wirklich sehr gefreut und werde die mal im Training rumgeben, vielleicht besteht ja da noch Interesse. Wär doch gelacht, wenn wir da zum Unternehmensstart nicht noch ein wenig unter die Flügel greifen können.
Edit: Na sieh mal an bei Amazon gibt´s die auch. Fleißig, fleißig der Lino
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Kommentare: 6 Kommentare.
Gelesen: 1280 · heute: 3 · zuletzt: 6. September 2010
Virales Marketing… also wirklich. Sowas würde ich doch niemals …. ;-)
Kein Brief, etc. ist durch die “Keine Briefe in Büchersendungen” Policy der Post erklärbar. Dafür gabs ja Gummibärchen :D
Na aber ein “Lieferschein” wäre doch wohl drin gewesen, oder?
Aber hab es ja auch so rausbekommen ;) Und wenn ich in den letzten zwei drei Wochen mal ernsthaft online gewesen wäre, hätte ich ja schon früher davon erfahren.
Ich habe einfach mal auf deine Stammleserschaft gezählt. Und irgendwie auch auf den Mystery-Effekt spekuliert. Ganz böse, ich weiss! ;)
Um ehrlich zu sein hätte ich ein dickes Kanji-Nachschlagewerk für sinnvoller gehalten. ^^
Am besten noch ein Hadamitzky… Nee, aber wenn ich die verschenkte, würde Langenscheidt mich vermutlich töten lassen.
Gelbes T-Shirt mit einem blauen L drauf… Wahrscheinlich erst einmal Daumen brechen. Nicht gleich töten. ;-)

