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Web 3.0 vs. Zeit

Irgendwo habe ich gelesen, dass web 3.0 die vierte Dimension im Netz sein wird. Es kommt also die Zeit ins Spiel und alle Inhalte sollen auf den (Zeit)Punkt verfügbar sein.
Wer Twitter nutzt, weiß ungefähr wovon ich spreche. Über Twitter erhält man schneller News als in den Nachrichten oder Zeitungen, sofern man dies möchte und den dementsprechenden Leuten folgt. Und das ist auch gut so.

Aber mit der Zeit ist das so eine Sache. Ich erinnere mich an eine Zeit in der ich zahlreiche Blogs und Webseiten per Feed oder direkt verfolgte. Ich kam nach der Arbeit heim und las oft stundenlang bis tief in die Nacht in meinen Feeds. Wenn ich mal ein Wochenende mit meinen Freunden unterwegs war, musste natürlich alles entsprechend nachgeholt werden. Mit dieser Gewohnheit brach ich, als ich mit der Herzdame zusammenzog und irgendwann kam ja auch unsere Maus.

In den letzten Monaten fing ich langsam wieder an den Reader zu nutzen, anfangs nur mit ausgewählten Blogs, inzwischen auch mit weiteren anderen interessanten. Dazu kam noch zwei ein Twitteraccount und Buzz. Das scheint im ersten Moment nicht viel, aber ich merke immer wieder, wie mir einfach die Zeit fehlt, alles zu lesen. Denn auch in Twitter oder in Blogbeiträgen finden sich Links zu weiteren interessanten Beiträgen, Bildern, Events oder was weiß ich nicht alles. Diese Snippets (ich nenne das jetzt einfach mal so) speichere ich mir um sie mir bei Gelegenheit, also wenn ich mal Zeit habe anzusehen.
Und genau das ist das Problem: Zeit! Es gibt soviele lesenswerte Beiträge im Netz, allein schon auf deutschen Seiten, dass es unmöglich ist, alle zu lesen, wenn man auch nur annähernd ein normales Berufsleben und Privatleben führt.

Also was wird uns das Web in Version 3 wirklich bringen? Wir haben die Möglichkeit nahezu jede Information zu nahezu jeder Zeit zu bekommen. Aber die große Kunst wird es wohl sein, Informationen zu filtern. Wie man das tut, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich für meinen Teil, kann auch offline meine Zeit mit der Herzdame und der Maus genießen.

Geposted am: Montag, 1. März 2010
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Auf dem besten Weg

In meinem letzten Vorstellungsgespräch wurde ich gebeten, mich zur aktuellen Arbeitsmarktlage zu äußern, welchen Einfluss diese auf mich hat und wo ich mich da sehe.
Wer, wie ich, eine kaufmännische Ausbildung genossen hat, wird schnell feststellen, dass es zwei große Strömungen gibt. In diesen Gedankengängen, lasse ich die administrativen Jobs einmal außen vor, denn es sollte klar sein, dass die meisten Unternehmen eine Buchhaltung, Persobnalabteilung, ein Sekretariat etc. benötigen.
Zum einen ist da der Customer Service. In diesem Bereich werden Kunden optimal betreut und beraten, Kundenbindungsmaßnahmen werden ergriffen und langjährige Partnerschaft soll entstehen, sofern noch nicht vorhanden.
Zum Anderen haben wir da noch den Vertrieb. In Zeiten wie diesen, setzen viele Unternehmen auf ein starkes Vertriebsteam. Angriff ist die beste Verteidigung und Geld muss in die Kassen. Das gelingt natürlich nur mit zahlungswilliger Kundschaft und diese muss gefunden und aquiriert werden.
Betrachtet man nun den Stellenmarkt für den Münchener Raum, so fällt ein Großteil der Vakanzen in den Bereich Sales, also Außendienst oder Innendienst im Vertrieb. Gerade im Finanz- und Versicherungssektor kann man hier schnell einen Job finden.
Ich habe in der letzter Zeit so den Eindruck gewonnen, dass Unternehmen da ein wenig in die falsche Richtung wandern. Überall soll verkauft werden, aber der Kundenservice, sowie die Kundenbindungsmaßnahmen bleiben da auf der Strecke. Ich habe in letzter Zeit vermehrt aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis, ja sogar aus meiner Familie, zu hören bekommen, wie einige Außendienstler momentan so drauf sind. Man könnte fast glauben, kämen die ohne Abschluss heim wieder ins Büro, würden sie ausgepeitscht. Leider verhält es sich im Customer Service Umfeld genauso. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass Unternehmen nicht in diesen Bereich investieren oder nicht die nötigen Instrumente zur Verfügung stehen.
Ich vermisse ein wenig die alten Zeiten, in denen man sich mit einem potenziellen Geschäftspartner getroffen hat und sagt Los, lass uns mal gemeinsam was reißen
Diese Hau-Ruck-Menthalität und das, meines Erachtens nach, unprofessionelle Verhalten einiger Außendienstler, treibt doch die Geschäftsanbahnungen eher auseinander. Verständlich, denn wenn mir zehn von denen auf den Sack gehen, wird der Elfte nen ganz schweren Start bei mir haben.
Aber man kann es denen ja nicht einmal verübeln, denn aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktlage hier, sehen viele den Vertrieb als Chance. Aber bitte liebe Arbeitgeber: Nehmt euch mal die Zeit, eure Angestellten richtig zu schulen. Nehmt ihnen den Druck. Und vor allem: Denkt doch mal kurz drüber nach wie es um euren Kundendienst steht.

Ein anderes Phänomen ist die Zeitarbeit. Ursprünglich mal als Instrument der Agentur für Arbeit entworfen, sollten hier Möglichkeiten und Perspektiven geschaffen werden. Das scheint auch eine zeitlang funktioniert zu haben, heute allerdings hat dieses Instrument in meinen Augen ausgedient.
Der Fall der Kette Schleckerist mit 100%iger Sicherheit kein Einzelfall und nicht nur dort sollte der Zeitarbeitsfirma das Handwerk gelegt werden.
Frau v. d. Leyen sagte vor einiger Zeit im TV, sie müsse sich dieses Themas annehmen. Schlecker hat das System wieder geändert und gut ist, Zeitarbeitsfirmen tauchen in den Medien nicht mehr auf.
Wenn man allerdings auf Jobsuche ist wird man mit denen früher oder später konfrontiert.
Kürzlich erhielt ich einen Anruf einer Zeitarbeitsfirma, die mein Profil gefunden hatten und mir ein Angebot unterbreiten möchten. Ich habe nach kurzer Recherche im Netz deren Tarifvertrag gesehen und ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand für dieses Geld dort arbeiten geht, jedenfalls nicht bei den Mieten die man im Münchener Raum so zahlt.
Ich habe auch schon bei Zeitarbeitsfirmen angerufen, die damit werben, dass sie auch Interessenten vermitteln würden, aber diese Schiene scheint wohl eher ein Abstellgleis der Branche zu sein.
In meinen Augen ist Zeitarbeit wie Abwrackprämie. Es gab einen kurzen Aufwind bevor alles den Bach runtergeht. Kurzzeitige Lösungen die auf Dauer nicht funktionieren.
Wir sind auf dem besten Weg unseren Arbeitsmarkt kaputt zu machen, wir haben mit Zeitarbeit angefangen und wenn das Mindestlohnmodell kommt, geht es weiter.
Der Mindestlohn mag ja hier und da eine Steigerung sein, ich denke allerdings, dass viele auch nur diesen zahlen werden. Warum mehr bezahlen, wenn der Staat sagt, dass es reicht.

Mich wundert es nicht, dass Unternehmen den Standort Deutschland verlassen. Mich wundern auch die permanent steigenden Arbeitslosenzahlen nicht. Aber ich muss mich sehr über die Politik in unserem Lande wundern. Und wenn die weitermachen wie bisher, dann werden auch die sich bald wundern …

Geposted am: Mittwoch, 3. Februar 2010
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kurze Gedanken zu Enkes Tod

Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben, habe jetzt aber das Gefühl, doch das eine oder andere Wort dazu zu verlieren.
Der Tod von Enke tangiert mich nur minimal. Ich habe verschiedene Beiträge im TV dazu angesehen, Blogbeiträge wiederum nicht. Auch mit der Herzdame habe ich hier das eine oder andere Mal darüber gesprochen.
Das Schicksal dieses Mannes würde ich schon als tragisch beschreiben. Im Sport ging es auf und ab (das sei hier aber nur beiläufig erwähnt) und dann der tragische Tod seiner Tochter. Wer selbst Kinder hat, wird schon nachvollziehen können, was dies für einen Menschen bedeutet. Dass dies dann mit Depressionen endet, ist für mich auch mehr als nachvollziehbar.
Nicht nachvollziehbar ist es für mich, sich so “aus dem Staub zu machen” und Frau und Adoptivkind zurückzulassen.
Aber mal ganz ehrlich: Was soll der ganze Medienrummel? Muss man sich denn heute in den Medien dermaßen prostituieren? Ich hatte aus den Berichterstattungen eher den Eindruck gewonnen, dass Enke zu seinen Lebzeiten genau das nicht wollte.

Dabei gibt es Schicksale, über die es deutlich mehr lohnt zu berichten und sich derer anzunehmen. Menschen in Kasachstan, die in einem Dorf leben wo zu Zeiten des kalten Krieges mehr als 400 Atomtests durchgeführt wurden.
Kinder und Erwachsene die in heutigen Zeiten immer noch nichts zu fressen haben und verhungern müssen oder gar verdursten, weil entweder kein oder nur verseuchtes Wasser vorhanden ist.
Wenn ein Land von einer Umweltkatastrophe getroffen wird, senden wir Hilfen und Gelder in Millionenhöhe während sich Kinder woanders prostituieren müssen um ein paar Taler zu “verdienen”.

Vielleicht sollte man sich einmal kurz darüber Gedanken machen bevor man seine Aufmerksamkeit auf das Schicksal eines einzelnen Mannes lenkt.
Natürlich verstehe ich auch, dass der Tod einer Person, die man “kennt”, einem näher geht. Und ich verstehe auch, dass der Tod einer Person der Öffentlichkeit eher betroffen macht.
Und die meisten wissen, dass kein Fußballfan bin, deshalb war er für mich auch nur ein Fußballspieler.

Geposted am: Sonntag, 15. November 2009
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20 Jahre danach

Wer hätte damals gedacht, dass alles so kommt wie es dann doch kam.
Mit 12 Jahren könnte man noch zu klein sein, um zu verstehen was es bedeutet und was das alles nach sich ziehen wird. Aber ich denke, ich verstand ganz gut.
Wir empfingen alle Fernsehsender die über die Antenne reinkamen und aufgrund der Nähe zu Berlin waren das auch die Westdeutschen. Ich kann sagen, dass auch ich als Ossi mit der Sesamstraße und Colt Seavers aufgewachsen bin. Das war für mich selbstverständlich. Nicht jedoch für den Klassenkameraden, dessen Vater Offizier der NVA war. Der hatte dafür cooles russisches Spielzeug.
Mir war klar, dass die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche nicht gern gesehen war. Meine Schwester wurde sogar in der Schule als Staatsfeind bezeichnet und ich behaupte, dass die Konfession die Ursache war, warum sie das Ost-Abi nicht machen durfte.
Die Schwester meiner Oma schickte uns Pakete und meine Großeltern durften sie in Kassel besuchen. Diese Päckchen waren heiß begehrt. Kaffee fand ich damals langweilig. Unvorstellbar, dass meine Familie nicht die ersten waren, die den Inhalt des Paketes sahen.
Ich wusste dass es eine StaSi gibt. In meiner Vorstellung war dies die Geheimpolizei der DDR. Aber was da abging und mit welchen Mitteln und Methoden dort gearbeitet wurde, konnte ich mir selbst in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen.
Natürlich wusste ich auch, dass es eine Grenze gibt und die Ausreise in Richtung Westen nicht gern gesehen wurde, speziell die Ausreise ohne Genehmigung. Aber dass Soldaten an der Grenze mit Gewehren auf fliehende Menschen schießen, wurde in den damaligen Medien nur bedingt erwähnt.
Erst heute kann ich nachvollziehen, warum meine Mutter entsetzt war und es mir wieder ausreden wollte, als ich ihr freudestrahlend erzählte, dass ich Polizist werden wolle.

Der 9. November 89, das war ein denkwürdiger Tag,
Westberlin, ein Heer von Trabis und die knattern durch die ganze Stadt.
Die Medien sind voll davon und auch ich bin etwas berührt,
aber dass die da andauernd von Freiheit reden, hey da hab ich wohl was nicht kapiert …*

Jetzt möchte man meinen, dass alle dankbar sein müssten. Aber ehrlich gesagt, tue ich mich da ein wenig schwer. Die deutsche Regierung ist mit ihrer Gesetzgebung auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat. Das mag im Augenblick alles noch nicht so fühlbar sein, aber das war es für mich als 12-jährigen auch nicht. Leider wacht man immer erst hinterher auf und den Vergleich mit dem dritten Reich spare ich mir jetzt einfach.
1989 sind die Menschen für mehr Freiheit auf die Straße gegangen und aus der Aufhebung des Ausreiseverbotes wurde die Wiedervereinigung. Heute sollten noch viel mehr Menschen für ihre Freiheiten auf die Straßen gehen, aber entweder geht es ihnen noch zu gut oder sie ahnen noch nicht was da auf uns zukommt.
Ich frage mich, wovor wir solche Angst haben müssen um das Argument des Gläsernen Bürgers zu stützen? Die Antwort ist ganz einfach: Vor uns selbst und dem was wir taten.

*Quetschenpaua “9.Nov/3.Okt”

Geposted am: Montag, 9. November 2009
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Abgewrackt

Hallo Bundesregierung,

ich möchte mich heute aus gegebenem Anlass bei Dir bedanken. Bedanken für Deine Politik in Bezug auf die Banken und für Deinen tollen Plan in der Krise: die Abwrackprämie.

Mit der Abwrackprämie wurden ja offensichtlich viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen und die Lobby der Autohersteller sollte wieder milde gestimmt werden. Soweit der Plan, denn die großen Gewinner sind die Importeure, die mit ihren kleinen Japanern und Franzosen und was weiß ich auf den Markt schwemmen.
Weitere Gewinner sind, meines Erachtens nach, die Banken, denn die meisten der Fahrzeuge werden über diese finanziert. Ehrlich gesagt sehe ich sonst keinen weiteren Vorteile der Prämie.
Halt, da ist ja noch unsere Umwelt … muss ich dazu jetzt was schreiben?

Aber wenn es einen Gewinner gibt, wer auch immer dies sein mag, muss es auch einen Verlierer geben. Aber wer?
Okay, wenn jemand sein Fahrzeug finanziert, weil er es nicht bar bezahlen kann, dann ist das schon ein normaler Schritt und für mich durchaus nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz hat vielleicht auch der ein oder andere damit über seine finanziellen Stränge geschlagen.

Dann sind da noch die freien und kleineren Werkstätten, denen nun ein Teil des Geschäfts wegbricht, weil der alte Gebrauchte nicht mehr repariert wird und man sich ja einen neuen kauft.

Genau so ist es um den Gebrauchtwagenmarkt gestellt und mal ganz ehrlich, was in Afrika abgeht ist doch den Meisten egal, oder? (via)

Dann sind da noch die Autovermieter, denen die Abwrackprämie ordentlich zu schaffen macht.

Naja gut, können eben nicht alle profitieren, Hauptsache ich hab ein schönes neues Auto. Aber Moment mal: Wer kommt denn für die ganzen Kosten auf, die hier entstehen? Na klar, Du und ich und jeder Steuerzahler hier in good old Germany, aber sind ja nur 5 Milliarden … plus Zinsen!!!

Aber was bringt es schon jetzt noch zu jammern, schließlich ist das Thema so gut wie erledigt und ich habe momentan andere Sorgen

Beim Autovermieter Budget gehen die Lichter aus

Vielen Dank liebe Regierung, ich glaube dein Plan ist nicht aufgegangen

Geposted am: Freitag, 28. August 2009
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Kalenderänderung

Ich hätte hier noch ein wenig Sommerlochkontent. Wer also mag darf gern weiterlesen.
Habt ihr euch schon mal Gedanken über unseren Kalender gemacht? Also jetzt mal ganz ehrlich, der funktioniert doch nur bis man 2-3 Jahre alt ist und verschiebt sich dann um ca ein halbes Jahr. Nämlich genau dann, wenn man in den Kindergarten kommt. Das zieht sich dann weiter durch mit der Einschulung bis zum Abitur. Ein wenig flexibler wird man(n) dann wenn es Wehr- oder Wehrersatzdienst geht. Während bei den Frauen es nach der Schule dann wieder mit Ausbildung oder Studium weitergeht. Während die Ausbildung wiederum im September beginnt, ist man beim Studium etwas flexibler und wenn man keinen Bock hat und noch ein wenig blau macht, kann man auch gern ein Semester später einsteigen.
Das ganze ließe sich doch viel einfacher gestalten: Bundesweit beginnen die Ferien und damit auch die Schule zur gleichen Zeit. Ich denke, ein guter (Schul)Anfang wäre der 1. September. Nachdem dies in allen Bundesländern gleich ist, weiten wir dieses System auf ganz Europa aus. Wenn es dann soweit ist, passen wir noch den Kalender an. Aus dem 1. September wird dann der 1. Januar. Das wäre doch viel praktischer. Silvester läge dann im Sommer und die Partys könnte man ins Freie verlegen und müsste sich beim Raketenstarten nicht immer die Finger abfrieren.
Alternativ kann man den Studienbeginn genauso legen. Und wenn ihr jetzt mal ganz ernsthaft darüber nachdenkt, werdet ihr feststellen, dass das eine ganz fantastische Idee ist. Ich wüsste auch schon welcher Kandidat uns da unterstützen würde.

Geposted am: Sonntag, 16. August 2009
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Verschwörungstheorien

Wenn ich mir Fahrenheit 9/11, Zeitgeist oder vergleichbare Filme ansehe, habe ich oft das Gefühl zu erkennen wie das System funktioniert und welches Spiel auf dem weltpolitischen Feld gespielt wird. Jedoch bin ich immer wieder überrascht was da noch alles kommt.
Sieht man sich diese Verschwörungsfilme an, muss man jedoch ernsthaft hinterfragen, auf welche Quellen sie sich berufen und wie hoch der Wahrheitsgehalt ist. Oft wird in solchen Filmen mit rhetorischen Mitteln so gearbeitet, dass aus Fragen vermeintliche Antworten werden. Aber die Antworten wird man wohl nicht erhalten.
In zwei Jahren jährt sich 9/11 zum zehnten Male und in den USA wird man ein riesen Spektakel darum machen. Aber ist denn dieser Fall bereits aufgeklärt? Eine Absturzstelle ohne Flugzeug mitten in der Pampa der Staaten? Ein weiterer Absturz ins Pentagon ohne Flugzeugtrümmer? Die verschiedensten Einsturztheorien der Türme des WTC?
Bei allen Möglichkeiten, gehe ich ganz fest davon aus, dass dies nicht aufgeklärt wird.
Und nun schauen wir uns mal das nachfolgende Video an:

Okay
Wer ist John Perkins und was ist Confessions of an economic hit man?
Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum der Mann noch lebt. Wäre er aber bereits von der Bildfläche verschwunden, wäre das wie ein Schuldanerkenntnis. Er lebt aber noch und so wirkt auch dieser kurze Ausschnitt und das Buch wie eine weitere Verschweörungstheorie.

Ich möchte dies alles nicht abwerten, weder die Arbeit von Michael Moore noch die von John Perkins. Ich möchte mich auf keine Seite schlagen. Ich möchte nur, dass jeder mit offenen Augen durch die Welt geht, nicht alles hinnimmt und gegebenenfalls hinterfragt.
Dies gilt auch für meinen letzten Hinweis auf den Film Let´s make money

Die beste Zeit um zu Kaufen ist, wenn das Blut auf der Straße klebt

Warum wehren sich die Menschen nicht dagegen? In China ist Zensur und Unterdrückung offensichtlich und Menschen kämpfen dagegen.
Sollten sich aber diese ganzen Verschwörungsgeschichten als wahr erweisen, wären wir weltpolitisch am Rande einer Katastrophe. Politik wäre nie mehr glaubhaft, das ist ja schon heute schwierig, und ich glaube die Menschen würden weltweit auf die Straßen gehen.

Geposted am: Sonntag, 19. Juli 2009
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Männer & Motoren

Es gibt ja Menschen, meist sind es Männer, soll jetzt aber keinesfalls diskriminierend sein, für die ist das Auto so was richtig Wichtiges im Leben. Da wird die Karre personalisiert, bekommt Namen und was weiß ich was alles. Irgendwie habe ich mich bis vor einiger Zeit auch noch zu diesen Menschen zählen können.
Mein letztes Auto, ein Golf 1 Cabrio, war mein Traumauto. Ich habe kein anderes Fahrzeug so lange besessen wie dieses. Mit Neles Geburt wurde natürlich schnell klar, dass das Cab in unserer Familie keine Zukunft haben wird, trotzdem hielt ich an dem Gedanken fest es zu behalten, schließlich benötigten wir ja wohnsituationsbedingt zwei Fahrzeuge. Allerspätestens mit dem Umzug war dann aber klar, dass ich mich von meinem kleinen Schwarzen trennen müsste, aber auch wollte. Ich hatte nun die Möglichkeit mit dem Bus zur Arbeit zu fahren und könnte mir mit dem Verkauf eine Menge Geld sparen. Das habe ich dann auch getan.
In den letzten Wochen waren die Herzdame und ich dann öfter unterwegs und haben uns die wildesten Autos angesehen, bis wir dann schließlich unser neues altes Auto gefunden haben. Im Zuge des Erwerbes haben wir zeitgleich den Twingo der Herzdame verkauft und konnten so das neue Auto fast kreditfrei finanzieren. Zugelassen ist er seit letztem Freitag und die Herzdame ist damit schon ordentlich zur Arbeit und durch die Gegend geeiert.
Ich bin heute dann das erste Mal mit dem Auto unterwegs gewesen und irgendwie war es merkwürdig. Während ich bei all meinen Autos die ich im Laufe der Jahre so besessen habe irgendwie so ne Art Bindung aufbauen konnte, habe ich dieses Mal das Gefühl ich säße in einem Leihwagen. Das Auto und ich sind uns so fremd, dass da auch bisher kein richtiger Fahrspaß aufgekommen ist und ich kann noch nicht einmal richtig festmachen woran das liegt. Die Herzdame meinte dann heute Abend Warte mal ab, das kommt schon noch. Das einzige was mich momentan erfreut ist der geringe Verbrauch. Ist eben so ein richtiges Vernunfts- und Familienauto: vier Türen, Diesel und Klimaanlage, das waren die KO Kriterien.
Viel schlimmer ist, dass seit dem Verkauf des Cabbys und der Suche nach nem Auto, der Wunsch nach nem Moped wieder extrem aufgekommen ist. Da ich ja nicht mehr auf ein Auto angewiesen bin und man mit dem Moped eh viel schneller durch den Stau die Stadt kommt, wäre das doch als Zweitfahrzeug ideal. Die Herzdame ist nicht so amused und jede Wette: meine Mama, wenn sie das hier liest auch nicht.

Geposted am: Mittwoch, 24. Juni 2009
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Westfernsehen

Dieses blöde Internetzensurdingensthema regt mich so auf. Heute morgen musste ich kurz an Zeiten im Osten denken. Da wir nahe Berlin gewohnt haben empfingen wir im TV außer DDR1 und DDR2 auch die öffentlich rechtlichen des bundesdeutschen Rundfunks. Ich bin damit aufgewachsen, für mich war es normal. Ein Freund aus der Schule durfte um´s Verrecken kein “Westfernsehen” sehen. Sein Vater war bei der NVA und da konnte es nicht hingenommen werden, dass der älteste Spross die Propaganda des Staatsfeindes ansieht.
Natürlich war man als Kind geeicht, dass man in der Schule eben nicht erzählte was da gestern so in der Glotze lief. Da konnte man schnell in Teufels Küche kommen.
Ich glaube wenn es technisch möglich gewesen wäre, dann hätte die Stasi zu dieser Zeit eine DNSTV-Sperre verhangen, aber so einfach war das nicht. Stattdessen sahen sich viele die “Westsender” aus Angst nicht an. Aber deshalb gab es sie trotzdem und es war einfach dieses Verbot zu umgehen.

Heute ist es doch genauso. Gibst du eine url ein, an deren Ende, nach dem Entern, ein rotes Stoppschild kommt, musst du Angst haben dass die Stasi Polizei zu dir in´s Haus kommt und dich mitnimmt.

Gehen Sie doch mal auf baidu.cn, der großen chinesischen Suchmaschine. Suchen Sie dort bitte mal erst nach was völlig unverfänglichem, wie zum Bespiel: “guandong” und dann mal testweise nach “falun gong”, was da passiert, kann man mal ganz kurz so zusammenfassen: es ist nicht Ihr Internet, das da kaputt ist!

Versteht mich nicht falsch, ich beziehe ganz klar Stellung gegen Kinderpornografie und würde die Verfolgung dessen jederzeit bedingungslos unterstützen ohne Wenn und Aber.
Der Weg der hier gegangen wird ist einfach der Falsche! Das sehen sogar die Opfer so, hier ein offener Brief an Frau von der Leyen.

Als ich das gerade gelesen habe kam mir folgende Frage in den Sinn: Wenn ein Missbrauchsopfer dessen Erlebnisse anonym auf einer Webseite schildert, gilt das dann als Kinderpornografie? Wird dann diese Seite gesperrt?

Geposted am: Dienstag, 28. April 2009
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Internetzensur

Hier stimmt doch was nicht. Die Zensurlösung einer Frau von der Leyen ist doch einfach nur lächerlich und wenn man sich auch nur ein wenig mit dieser Thematik auseinndersetzt wird man feststellen wie sinnlos diese Internetsperre doch ist. Moment, sinnlos ist sie nicht, denn für Regierung und BKA ist sie durchaus sinnvoll. Es wird also eine Liste entstehen. Der Zugriff auf die aufgelisteten Seiten wird erschwert, anstelle des Inhaltes wird man ein Stoppschild zu sehen bekommen. Aber wer steht denn da auf der Liste? Weiß keiner, wird auch nicht bekannt gegeben, sonst könnte man die Sperre ja umgehen und trotzdem auf die Seite gehen.
Wenn ich jetzt hier einen unbequemen Beitrag schreibe, könnte man meine Seite ja gleich mit auf diese Liste setzen. Ja, das wäre prima, denn niemand könnte es nachvollziehen, sie wäre einfach weg und alle denken auf Mastente gäbe es Kinderpornografie. Aber wenn das alles nur ein Irrtum war? An wen würde ich mich denn wenden müssen? BKA oder meinen Internet Service Provider? Keiner weiß es.

Aber bleiben wir mal bei den Fakten. Technisch gesehen ist es doch dermaßen einfach, dass selbst Internet Newbies diese Sperre umgehen könnten. Frau von der Leyen sieht das ein wenig anders.
Gehöre ich also zu den

…20%. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle, die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigem Geschäft

und das nur weil ich mich mit den technischen Möglichkeiten auseinandersetze?

Und die entscheidende Frage ist die: Wenn diese Liste beim BKA landet, warum geht man nicht gegen Betreiber und Hoster vor? Diese können doch noch leichter ausgemacht werden, als eine DNS Sperre zu umgehen?

Hier geht es nicht darum Kinder zu schützen. Nachdem Terrorismus den Menschen nicht genug Angst gemacht hat, Rechte aufzugeben (obwohl mit diesem Argument schon viel zu viel Schabernack betrieben wurde) kommt die Regierung jetzt mit dieser Nummer. Natürlich werden das die meisten Bürger schlucken, denn die Argumentation für diese Sperre mag auf den ersten Blick schlüssig wirken. Aber verschwindet eine Warze nur weil ich ein Tuch darüber lege?

Nachdem ich neulich ein paar Links gepostet habe, hier noch ein sehr guter Beitrag von Jens Scholz

Außerdem gibts hier Interviews mit Johnny Häusler (Spreeblick), Andreas Maurer (1&1) und Axel Kossel (c`t) die man auf jeden Fall gesehen haben sollte.

Ich geh jetzt wieder heulen, denn was sich hierzulande abspielt wird immer unerträglicher.

Geposted am: Sonntag, 26. April 2009
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Kinderpornografie im Netz

In den Nachrichten ging es heute um dieses Internet-Kinderporno-Dingens. Ein paar Detrails kann man aus einem Beitrag des Tagesspiegels entnehmen (Unbedingt die Kommentare unten lesen!).

Kinderpornografie im Internet ist die Vergewaltigung von Kindern vor laufender Kamera

Nun ja, ich denke dieses Thema ist für die meisten meiner Leser völlig indiskutabel, aber was passiert denn hier bei diesem Vertrag?

Die Provider verpflichten sich, die vom BKA erstellten täglich aktualisierten Sperrlisten mit rund 1000 Internetseiten zu übernehmen. Spätestens in sechs Monaten soll dann anstelle der aufgerufenen kinderpornografischen Webseite ein Stoppschild auf dem Monitor erscheinen

Okay, also wird eine Produktion kinderpornografischer Inhalte doch noch geduldet nicht unterbunden, sondern nur der Zensurbalken zwischen Material und potenziellem Konsumenten gelegt.

zensursula_seite_08

Wenn man dieses Verfahren mal ein wenig abstrakt betrachtet, passiert hier folgendes: Ein Mann raubt einer Oma die Handtasche, während ein Komplize die Sicht für Passanten verdeckt. Es geschieht eine Straftat und niemand kann einschreiten, weil man sie nicht sieht. Ich möchte jetzt keineswegs dazu aufrufen sich solche Inhalte anzusehen, ich möchte lediglich zum Ausdruck bringen, dass der Weg zur Bekämpfung der Kinderpornografie meines Erachtens nach der Falsche ist. Würde sich jemand an meiner Tochter vergreifen, ließe ich mich nur ganz schwer aufhalten … Aber der Staat und die Provider rufen hier zum Wegsehen auf, das darf man so nicht hinnehmen. wo bleibt denn da die Zivilcourage???
Warum wird nicht gegen die vorgegangen, die das Material ins Netz stellen? So ein Uploader ist doch durchaus ermittelbar. Oder kann man da wirtschaftlich nicht so viel rausholen wie bei Copyrightverletzungen??? Sorry, ist aber für mich nicht mehr nachvollziehbar.

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Schlimm, dass die einzelnen Internet Service Provider da auch noch mitmachen. Was kommt denn als nächstes? Ich möchte hier nicht anfangen von wegen freier Meinungsbildung und freies Web und so, aber sollten wir uns doch hier mal ernsthaft ein paar Gedanken machen. Das BKA beginnt nun zu filtern und die meisten werden sagen “Zu Recht”. Aber was wird als nächstes gefiltert? Inzwischen freue ich mich schon darauf alt zu werden, wenn mich Medien wie das Internet nur noch bedingt tangieren und ich hier zu Hause mit meiner Familie nur noch mein Leben lebe. Dann mach ich mir keine Gedanken mehr über einen Überwachungsstaat sondern bin stummes Teil des Ganzen … Fazit: Immer schön die Fresse halten und wegsehen, Am besten Ihr fangt heute schon mal an.

Warum muss ich grad an The Wall von Pink Floyd denken???

Die Bilder habe ich aus diesem Beitrag, dort gibt es noch weitere Bilder und den Verweis auf diesen Beitrag
Im Übrigen wurde natürlich in Berlin vor Ort demonstriert, hier ist auch ein schöner Flyer zum nachlesen, Prädikat: Empfehlenswert!

Geposted am: Freitag, 17. April 2009
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Integration?

Ja, auch ich habe Witze über behinderte Menschen gemacht. Und nicht nur über die, sondern auch über andere Minderheiten. Muss ich mich deswegen schämen? Ich denke es wäre gelogen wenn ich es täte, denn ich habe mir nie Gedanken darüber machen müssen, schließlich war ich nie in irgendeiner Weise betroffen. Heute ist das anders.

Die Herzdame und ich haben da unterschiedliche Auffassungen. Früher wurden Down-Kinder auch als Mongos bezeichnet und dieser Begriff ist auch heute leider noch keine Seltenheit geworden. Auch ich nutze in sehr wenigen Momenten diesen Begriff, um Abfälligkeiten verbal darzustellen. Die Herzdame ist dann oft negativ überrascht wie ich denn nur solche Begriffe in den Mund nehmen kann, schließlich ist auch unser Kind ein Down-Kind.

(weiterlesen…)

Geposted am: Sonntag, 7. September 2008
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Musik in meinen Ohren

Im Zuge des anstehenden Wechsels vom PKW auf öffentliche Verkehrsmittel, mache ich mir natürlich schon Gedanken wie man denn die Zeit in eben jenen verbringt. Natürlich war es für mich naheliegend, mir einen iPod zuzulegen. Da ich mich mit diesen Dingern noch gar nicht auskenne, habe ich einfach mal bei der eBucht geschaut und auch relativ schnell erkannt wo der kleine Unterschied liegt.
Jetzt muss es natürlich ein iPod Touch sein mit 32GB. Schade ist, dass die Dinger mit mindestens 380 € nicht ganz in der unteren Preisregion liegen. Stellt sich natürlich die Frage ob nicht auch 16GB oder 8GB ausreichen würden. Da fehlen dann wieder die Erfahrungswerte. Vielleicht kann mir ja jemand was dazu sagen. René ist doch da Spezialist …
Oder ich warte auf den 11. Juli denn dann kommt das iPhone mit UMTS. Das wird ne spannende Sache, denn bisher hat doch t-mobile eher auf das EDGE Netz gesetzt. Stellt sich die Frage ob Apple wieder so dumm sein wird, das wieder über nur einen Anbieter exclusiv zu vertreiben.
Hab es grad nachgelesen, es wird wieder so sein. Na dann eben doch ohne mich!

Und apropos Preisvergleich: Bei idealo.de findet man bessere Preise als bei preissuchmaschine.de

Geposted am: Dienstag, 17. Juni 2008
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Vater sein dagegen sehr

Ich erinnere mich an meine Kindheit, als ich abends gebadet wurde und, in ein Handtuch eingewickelt, auf der Couch meiner Eltern im Wohnzimmer saß. Immer war es wohlig warm. Das gemeinsame Abendessen und schließlich bin ich in´s Bett gebracht worden. Meine Mutter las mir noch eine Geschichte vor und dann wurde das Licht ausgemacht. Ich lag im Bett mit dem Wissen und der Sicherheit, dass meine Eltern nebenan im Wohnzimmer saßen, wahrscheinlich sahen sie fern oder unterhielten sich. Irgendwann schlief ich ein.
Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn die Herzdame und ich unsere kleine Nele fertig machen, also eine frische Buchse und anschließend stillen bzw ihr die Flasche geben. Danach legen wir sie in ihren Schalfsack und dann in ihr Körbchen, wo sie dann ruhig einschläft, mit dem Wissen und der Sicherheit, dass ihre Eltern nebenan im Wohnzimmer sitzen.Wenn wir dann abends vor dem Fernseher lümmeln, vielleicht mit einer Flasche Bier, dann kommt mir schon genau dieser Gedanke. Ich bin jetzt der Papa, ich sitze nebenan und biete meiner Tochter Sicherheit. Ein eigenartiges aber doch schönes Gefühl. Ein Gefühl, welches mir auch sehr deutlich sagt, dass ich nun doch endlich mal erwachsen werden sollte, dass ich nun Verantwortung übernommen habe.

Geposted am: Sonntag, 20. Januar 2008
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Wenn ich einmal reich wär

Seit Menschengedenken sind die größten Träume die von Reichtum oder Macht.
Die Herzdame und ich nehmen inzwischen auch an allen möglichen Gewinnspielen teil oder fordern zu jeder Gelegenheit Gratisproben an. Also kein Wunder, dass momentan unser Stammrestaurant jenes mit dem großen gelben M ist wegen Monopoly und so.
Aber was wäre wenn ich wirklich mal Lotto spielen würde, Was wäre wenn ich wirklich mal 26 Millionen gewinnen würde???
Wahrscheinlich lägen meine Prioritäten ähnlich wie bei Mario, aber in Anbetracht der Umstände>, haben sich meine Bedürfnisse schon sehr verändert.
Okay, Tacheles: Wenn ich jetzt 26 Melonen gewinnen würde, würden die Herzdame und ich mindestens drei Jahre nicht arbeiten gehen und wir nähmen gemeinsam die Elternzeit. In dieser Zeit ließe sich bestimmt ein schnuckeliges Grundstück finden mit einem schnuckeligem Haus.
Ob wir anschließend wieder arbeiten gingen entschiede sich wohl in der Elternzeit. Andererseits könnte man ja einen Teil des Gewinnes so anlegen, dass man sich monatlich die Zinsen als Gehalt auszahlen ließe. Davon die Steuern und Sozialversicherungen gezahlt und gut ist. Man könnte das Geld natürlich auch in die Schweiz bringen, allein der Steuer wegen.
Ein großer Teil würde natürlich zugunsten des Nachwuchses ausgegeben beziehungsweise beiseite gelegt. Dies beinhaltet natürlich auch ein adäquates Gefährt, damit der Papa den Heuler auch sicher von A nach B bringen kann. (Naja, und ein Moped, wenn der Papa mal alleine unterwegs ist)
Mit Sicherheit würde ich mir meine Zahnreihen richten lassen, die momentan eher an Dresden nach ´45 erinnern und aufgrund hoher Zahnarztkosten nur langsam in Ordnung gebracht werden.
Urlaub wäre auch eine ganz feine Sache. So richtig … nicht so ein notdürftiger wie der letzte an der Adria in Italien.
Selbverständlich würde ich ebenfalls meine Familie, so wie die der Herzdame unterstützen und auch Mario würde ich nicht vergessen. Ihm würde ich noch zwei Hunde schenken!

Aber mal Hand auf´s Herz: Natürlich hätte ich gern mehr Geld, aber mit einem Schlag 26 Mille das wäre dann doch zu viel. Ich glaub da käme ich gar nicht mit klar. Meine Bankberaterin würde damit auch nicht klarkommen, momentan verdient die noch so gut an mir.
Ist doch blöd, man geht einfach so zu Dainese nach München in den Shop, kleidet sich dort ein und zahlt bar. Man geht dann weiter zum Mopedhändler, sucht sich ein adäquates Gefährt aus und zahlt bar. Ich denke man verliert dann eher seine Träume als sie zu erfüllen.

Jetzt hab ich schon so lange hier nicht mehr geschrieben und weiß schon gar nicht mehr wer hier überhaupt noch so mitliest, dass ich dieses Stöckchen nicht mal aktiv weiterwerfen kann. Ich lasse es hier einfach liegen, vielleicht nimmt es jemand auf und teilt uns mit was er/sie mit 26 Millionen Euro täte …

Geposted am: Sonntag, 2. Dezember 2007
Abgelegt unter: Nachgedacht
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