Back in Munich und ich bin noch ganz schön gerädert. Die Maus war hocherfreut als ich am Flughafen wieder in das Auto stieg und ich glaub die Herzdame hat sich auch gefreut.
Ich habe heute dann die letzten Bilder auf den Klappcomputer gespielt und die letzten Videos importiert. Und auch wenn der Urlaub nun vorbei ist und ich morgen wieder in die Arbeitswoche starte, werde ich möglicherweise noch den einen oder anderen Beitrag hier zum Urlaub verfassen. Es fällt mir im Moment total schwer, zeitlich korrekt geordnet wiederzugeben was wir erlebt und besucht haben.
Schottland ist immer eine Reise wert, Edinburgh und Glasgow sollte man dort besucht haben. An dieser Stelle möchte ich einmal zwei Lokalitäten erwähnen, denn im Urlaub möchte man ja mal gepflegt Essen gehen.
Mein erster Tipp an dieser Stelle ist das Beehive Inn am Grassmarket. Sehr gemütliches Lokal mit guter Musik, nette Bedienung und ein wunderschöner Biergarten. Dort haben wir am ersten Tag unser Mittag genießen können.

Mein zweiter Tipp war mein kulinarisches Highlight der Reise. Dabei handelt es sich um das Chez Jules in der Hanover Street, hier haben wir zu Abend gegessen. Während ein Teil der Familie sich erstmals an einem Hummer probierten, entschied ich mich für ein 8oz Steak und es war das allergeilste Steak ever. Dazu gab es Kartoffelgratin.
Zum Nachtisch durfte ich einen warmen Schokokuchen, hat mich an einen warmen Brownie erinnert, in einer unglaublichen Karamelsauce genießen, dazu gab es eine Kugel Vanilleeis.
Ich kann dieses unglaubliche Mahl hier nicht in Worte fassen, seit Tagen überlege ich, ob ich jemals besser gegessen habe, kann mich aber nicht wirklich daran erinnern.
Jetzt möchte man meinen, man müsse für ein fantastisches Essen wie dieses ein Vermögen auf den Tisch legen, dem ist aber nicht so.

Generell kann man in Edinburgh, wenn man sich ein wenig umschaut ziemlich gut und bei Bedarf auch ziemlich schlecht essen. Neben den üblichen Fastfoodketten finden sich viele kleine Fressbuden. Die Auswahl ist prinzipiell ziemlich groß.
Wer am Freitag- oder Samstagabend zum Essen ausgehen möchte, sollte dies nicht all zu spät tun, auch wir standen am Freitagabend um 20:30 vor verschlossener Küche und mussten auf einen Italiener ausweichen. Der Besuch dort ist aber ne ganz andere Geschichte …
Geposted am: Sonntag, 1. August 2010
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Bei strömenden Regen hab ich München verlassen und mich in ein Flugzeug nach Amsterdam gesetzt um mich dort mit dem Rest meiner Familie zu treffen.
Zugegebenermaßen mein erster internationaler Flug. So im allgemeinen erwies sich KLM nach dem katastrophalen CheckIn am Airport MUC als sehr angenehme Fluggesellschaft und später, über den Wolken, war auch das Wetter viel angenehmer.

Nach längerer und nicht ganz so einfach gestalteter Suche, konnte ich dann schließlich auch meine Eltern finden. Nach Mittagessen und Zigarettenpause in einem zu diesem Zwecke errichtetem Glaskasten, trafen wir meine GroßeSchwester, The Schwager und meinen Neffen dann am Gate um den Anschlussflug anzutreten.
Am hiesigen Flughafen, dann angekommen, haben wir unsere Mietwagen entgegengenommen.


Die Bilder sind auf dem Parkplatz des Supermarkts entstanden, in welchem wir die Erstversorgung für das Wochenende sicherten.
Zum krönenden Abschluss des Abends genossen The Schwager und ich noch ein Kaltgetränk in einem Pub.
Heute starteten wir dann zum ersten Rundgang durch die Stadt. Hier ein paar unsortierte Bilder und erste Eindrücke:








Das Letzte hab ich für die Maus gemacht. Ein richtig schönes Karussel, wie man es auf unseren Rummelplätzen nur noch selten findet.
Geposted am: Sonntag, 25. Juli 2010
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domainFACTORY feiert in diesem Jahr den zehnten Geburtstag. Zu dieser Gelegenheit erhalten nicht nur deren (potenzielle) Kunden tolle Geschenke und Gewinnmöglichkeiten, auch für die Mitarbeiter wird da einiges geboten.
Und da ich ja seit dem 1. März zum Team gehöre, durfte ich mit fast der vollen Belegschaft mit zum Kartfahren.
Also wurde am letzten Dienstag um 15:00 die Arbeit hingeschmissen beendet und die meisten machten sich auf den Weg nach München zum Kart Palast. Alles weitere könnt ihr im dF-Blog nachlesen.
Insgesamt starteten 9 Teams á 3 Personen und zwei Teams á 2 Personen, ich fuhr mit M. in einem zweier Team. Das war mal ganz schön anstrengend. Aber immerhin konnten wir uns von Startposition 6 und einem zwischenzeitlichen Rückfall auf Position 7, auf einen 5. Platz vorkämpfen, was wirklich nicht einfach war.
Richtig schön war´s. Hinterher gab´s dann beim Essen noch ausreichend Möglichkeit die neuen Kollegen, mit denen man nicht täglich zu tun hat, kennenzulernen.
Am Mittwochmorgen konnte man dann am etwas steifen Gang einiger Kollegen feststellen, wer nicht so regelmäßig Sport treibt, aber auch mir hing die Veranstaltung noch ganz schön in den Knien Knochen =)
Geposted am: Sonntag, 28. März 2010
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Die Maus und ich blieben also an Silvester im Krankenhaus, während die Herzdame wieder nach Hause fuhr. Wir haben also unser Einzelzimmer bezogen und uns häuslich eingerichtet.
Noch während die Herzdame anwesend war, habe ich mir mein Abendessen aus der Krankenhauscafeteria geholt. Um dorthin zu gelangen musste ich mir einen Kittel überziehen und einen Mundschutz anlegen. Die Schwester versicherte mir, ich wäre nicht der Einzige der so durch´s Haus rennt. Um in die Cafeteria zu gelangen verlässt man die Station und läuft in Richtung Haupteingang, dort wo sich auch die Wartehalle für die Notfälle befindet. Natürlich war es dort proppevoll und ich kam mir selten so beobachtet und angestarrt vor. Kurz vor der Wartehalle biegt man dann in das Treppenhaus ab um eine Etage tiefer selbiges wieder zu verlassen. Natürlich war ich der Einzige der in einer solchen Aufmachung dort sein Essen einsammelte. Nachdem ich alles auf das Tablet geschoben habe, machte ich mich mit meiner Beute wieder in Richtung Krankenzimmer, die Treppe hinauf, vorbei an den Wartenden der Notaufnahme und selbst die Stationsschwestern schienen mich bescheuert anzusehen.
Jedes Mal wenn ich das Zimmer verlassen wollte, egal wohin, musste ich diesen Kittel und den Mundschutz anziehen und egal wann ich in der Cafeteria oder überhaupt außerhalb des Zimmers war, habe ich nie jemanden gesehen, der auch nur ansatzweise so bescheuert aussah wie ich.
Da die Maus einen turbolenten Tag hinter sich hatte und tagsüber kaum schlief, sind ihr abends sehr schnell die Augen zugefallen und auch ich habe mich, nachdem die Herzdame nach Hause gefahren war, dann gleich hingelegt und ein paar Podcasts später das Licht ausgemacht.
Um 0:00 bin ich dann von der Böllerei wach geworden, aber relativ schnell wieder eingeschlafen. Normalerweise bin ich ja mit einem tiefen Schlaf gesegnet, aber in der letzten Nacht bin ich vielfach wach geworden, durch die Böllerei, vier oder fünf Besuche der Nachtschwester, wenn Nele wach war oder als mich um halb das Tropfgestänge anschrie, weil die Flasche leer war, die dann prompt von der Nachtschwester gewechselt wurde. Entgegen meiner aktuellen Gewohnheiten, war ich heute schon vor der Maus wach.
Nach der Visite war ich heilfroh, als ich vernahm, dass wir eventuell heute schon wieder heim könnten, was dann tatsächlich auch so war.
Ich dachte immer es könnte mir nichts ausmachen, für die Maus mit ihr im Krankenhaus zu bleiben, aber ehrlich gesagt ist das schwieriger als ich erahnte. Nicht weil es mir schwerfällt die Maus dort zu betreuen, vielmehr weil mich Krankenhäuser so mürbe machen. Es ist bedrückend und es macht mich traurig die Maus unglücklich zu sehen. Man hat so richtig gemerkt, dass ihr die Bewegung und auch frische Luft fehlt. Später als sie sich die Infusionsnadel selbst entfernt hatte fing sie langsam wieder an wieder durch das Zimmer zu toben und man sah wie es ihr von Minute zu Minute besser ging.
Man bin ich froh wieder daheim zu sein …
Und euch allen an dieser Stelle noch ein gesundes neues Jahr!
Geposted am: Freitag, 1. Januar 2010
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Eigentlich fing doch das Jahr ganz gut an. Beförderung mit Gehaltserhöhung und alle erfreuten sich bester Gesundheit.
Bis zum Jahresende gab es dann drei Monate Insolvenzgeld und zwei Monate Arbeitslosengeld und das Highlight der letzten Monate war der Black Monday.
Aber eigentlich soll dies hier kein Rückblick sein.
Nun, nachdem die Maus jetzt schon den dritten Tag in Folge hohes Fieber hatte und heute Morgen so gar nicht in die Gänge kam beschlossen wir heute mal wieder nach LA ins Kinderkrankenhaus zu fahren. Heute gab es dann ein bissl mehr als die Standarduntersuchung, das volle Programm, mit Blut abnehmen und so. Anschließend teilte man uns mit, dass es sinnvoll wäre, die Maus hierzubehalten und das Flüssigkeitsdefizit mittels Infusion auszugleichen. Wohlwissend dessen, hatten wir die gepackte Tasche schon dabei und da die Herzdame über Nacht auch nicht so recht wusste wie sie auf dem Klo sitzen sollte, bleibe ich mit der Maus also im Krankenhaus, während sich die Herzdame zu Hause auskuriert.
Aber unbedingt muss ich der Herzdame an dieser Stelle noch danken, denn hätte sie nicht auf den Schweinegrippentest bestanden, lägen die Maus und ich jetzt nicht unter Halbquarantäne in einem Einzelzimmer.
Die Maus schläft schon und ich werde wohl auch bald das Licht löschen, so wünsche ich eine gute Nacht und euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes neues Jahr.
Geposted am: Donnerstag, 31. Dezember 2009
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Liebste Nele,
nachdem Du ja im letzten Jahr Deine Geburtstagstorte verschlafen hast, warst du zu Deinem heutigen Ehrentag quietschfidel.
Dennoch hielt sich Deine Begeisterung auch heute für die Torte in Grenzen und essen wolltest Du davon auch nichts. Aber dennoch wollen wir sie hier im Bild festhalten und alle neidisch machen, die heute nicht dabei sein konnten.
Ich glaube, Du hattest heute viel Freude und soviel wie heute, bist Du bisher noch nicht allein gelaufen, darüber haben wir uns alle sehr gefreut.
Nun wollen wir Deinen Geburtstag noch in Ruhe ausklingen lassen.
In Liebe, Dein Papa

Geposted am: Samstag, 12. Dezember 2009
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Geposted am: Montag, 7. Dezember 2009
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Samstag Vormittag ist ja sowieso die beste Zeit um einkaufen zu gehen. Ganz klar, denn man ist ja quasi ganz allein auf weiter Flur und kann sich so die nötige Zeit nehmen um das Produktsortiment zu studieren und die gewünschten Artikel in den Einkaufswagen zu legen. Genau so funktioniert es nur wenn man allein zu Haus bei Amazon bestellt. Denn genau diesen Gedanken hegten scheinbar auch gefühlte einemillionsiebenhundertfünfunddreißigtausendachthundetsechs Menschen als ich heute den allwöchentlichen Einkauf erledigen wollte … aber der Reihe nach.
Die Herzdame hatte gestern und heute Nachtschicht, so dass das Bespaßungsvergnügen der Maus bei mir liegt. Und da wir gestern nicht einkaufen waren, mussten wir es eben heute tun. Also rein mit der Maus in den Skianzug, Stiefel an, Mütze auf und los. In der Tiefgarage des Einkaufszentrums meiner Wahl, wollte ich gerade den begehrten Parkplatz an der Pole Position ansteuern als ein junges Pärchen mit Kleinkind und riesem Einkaufswagen ihr geparktes Fahrzeug ansteuerten. Unglücklicherweise befand sich dieses neben meinem begehrten Parkplatz. Aber ich habe ja Verständnis. Nachdem der Einkaufswagen auf eben meinem Spot abgestellt wurde, bemühte sich der junge Mann deutlich den Einkauf zu verstauen. Seine Frau versuchte unterdessen das Kind in den Kindersitz zu bringen und anzuschnallen. Er brachte inzwischen schon den Einkaufswagen weg als sie immer noch beschäftigt war. Ganz klar, dass mir die geöffnete Wagentür ein Einparken unmöglich gestaltete. Gefühlte 25 Minuten Wartezeit später hatten sie es dann geschafft und das Schreischwein Kind war festgezurrt wie Jochen Schweizers Fallschirm. Endlich!
Also los: Einparken, aussteigen, Maus rausholen, Einkaufskiste aus dem Kofferraum und Auto absperren. Dann rüber zu den Einkaufswagen. Meine Einkaufskiste kurz auf die benachbarte Wagenreihe abgelegt und mit der freien Hand in der Hosentasche den Euro gesucht und gefunden. Wagen aus der Reihe gezogen und als ich den Sitz öffnete um die Maus zu platzieren festgestellt, dass es keinen Sitz gab. Einen kritischen Blick später dann den nächsten Wagen gewählt, den Euro runtergeschmissen und wieder aufgehoben, kurz den Sitz überprüft, die Maus platziert und den Einkaufskorb in den Wagen geschmissen. Na dann kanns ja losgehen. Rein ins Haus und das Laufband zum Erdgeschoss hoch.
Manchmal wünschte ich mir, die Maus könnte auf Kommando Theater machen und losningeln, Situationen dazu gäbe es genug. Denn im Erdgeschoss angekommen, endete die Rolltreppe direkt an einem Promotionstand. Aber wer wird schon einen einzelnen jungen Mann mit Kind ansprechen? Die taten es! Hallo, wir sind ein mittelständisches Unternehmen aus Landshut und … bla bla bla … Trinkwasser … bla bla bla … Stiftung Warentest … bla bla bla … Möchten Sie denn nicht … bla bla bla … weil ich gesehen habe dass sie ein kleines Kind … bla bla bla
Und genau das wäre so eine Situation. Aber nein, genau dann wenn man es mal bräuchte, sitzt die Maus da und freut sich.
Ach wissen Sie, nein ich möchte nicht, der anstehende Einkauf wird anstrengend genug und mit der Kleinen möchte ich hier heute nicht den Vormittag verbringen, auch wenn Sie da ein ganz tolles … Schönes Wochenende
Also weiter und rein in den Supermarkt. Die ersten Regalreihen mit dem besten der 80er, 90er und von heute und dem ganzen anderen Billigplunder haben wir in Rekordzeit hinter uns gebracht um das Laufband ins Obergeschoss zu nehmen. Naja, war gar nicht so voll und ich wäre beinahe durch die Gänge gekommen. In der Obst- und Gemüseabteilung stritten sich ein paar Hausfrauen um die letzten genießbaren Birnen und zwischen dem Handgemenge konnte ich auch noch welche ergattern. Naja, knappe 20 Jahre Karate müssen sich ja auch mal auszahlen.
Die Maus war dann sehr verhalten, wofür ich sehr dankbar bin. Und während wir sonst den Einkaufswagen in den breiten Gängen kreisen lassen, weil das wie Karusselfahren ist, war das heute nicht möglich … naja, bis auf ein oder zwei Mal. Und die Maus liebt es!
Also wieder runter ins Erdgeschoss, ein paar Getränke mitgenommen und ab zur Kasse. Nun ist es mit der Maus so, so lange sich der Wagen bewegt ist alles paletti, aber wehe wenn er für einen längeren Zeitraum stehen bleibt. Ich wählte eine Kasse, an der nur ein Herr stand. Der hatte zwar viel im Wagen, aber Männer sind da recht schnell, den Krempel auf´s Band zu werfen und hinterher systematisch wieder im Einkaufswagen zu platzieren. Also hinten ran und schon mal unseren Einkauf mit aufs Band gelegt. Während bei dem Herren vor mir die Waren über den Barcodescanner gezogen wurden, nahm ein älteres Paar den Platz hinter uns ein. Sie legten zuerst ein paar Flaschen Bier und eine Flasche Sekt aufs Band. Das war dann die Zeit der Maus, denn sie versuchte nun nach den Flaschen zu greifen. Aber Bärchi, du sollst doch nicht bei Fremden nach Bier betteln Dieser Kommentar löste ein leichtes Grinsen der beiden aus, worauf der Herr in einem fiesen bayerischen Akzent meinte, dass man als kleiner Bua schon beizeiten anfangen muss. Etwas irritiert fragte mich dann seine Frau, ob es sich bei der Maus nicht doch um ein Mädchen handele, sie konnte nämlich erkennen, dass sie nicht nach den Bierflaschen langen wollte sondern nach der Sektflasche.
Und dann waren wir endlich an der Reihe. Die Maus war inzwischen schon unruhig, schließlich ging es auch schon langsam gen Mittag zu.
Ware über den Scanner ziehen, ich packe parallel dazu und systematisch alles in meine Einkaufskiste, bezahlen und ab die Post. An der Rolltreppe zur Tiefgarage stand dann wieder dieser blödgrinsende Promoter, der uns offensichtlich wiedererkannte. Ohne ihn eines Blickes zu würdigen, ging ich an ihm vorbei. Nein ich hatte kein Interesse an einem … ach was weiß denn ich.
Die Maus war inzwischen wieder ganz glücklich, dass sich der Wagen wieder bewegte. Also runter und zum Auto. Einkaufskiste und Getränke in den Kofferraum, Maus in den Kindersitz, Auto absperren, in zulässiger Höchstgeschwindigkeit den Einkaufswagen wegbringen und ab durch die Mitte.
Ich freue mich schon auf heute Abend, wenn der Herzdame dann auffällt was ich alles vergessen habe. Ist aber kein Problem, denn der Edeka am Flughafen hat auch sonntags geöffnet und da ist nie was los …
Geposted am: Samstag, 5. Dezember 2009
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Vor zwei Wochen haben wir spontan die Riemarkaden unsicher gemacht und das komplette Arbeitslosengeld auf den Kopf gehauen. Das komplette??? Nein, natürlich nicht, denn schon am darauffollgendem Wochenende war ein weiterer Shoppingtrip geplant, der aber nicht vollzogen wurde.
Und so machten wir uns heute bei herrlichstem Wetter auf in die große Stadt, nach München.
Wir fanden ein Parkhaus, nahe dem Stachus und von dort ging es dann in die Fußgängerzone.

Was für andere Frauen generell Schuhläden sind, ist für die Herzdame Esprit. Sie kennt die komplette Collection inklusive der Preise und Artikelnummern. Ich musste dort noch kurz an der Kasse etwas klären und verließ dann mit der Maus den Laden, währen die Herzdame ins Getümmel sprang und die Verkäuferinnen auf Trab hielt. Zeit genug für uns das schöne Wetter zu genießen.
Diese Pause nutzte ich ebenfalls um einen Blick in meine mobile Karte zu werfen, denn die Rosenstraße konnte ja auch nicht so weit weg sein, schließlich lief gerade ein Mann mit einem riesigen Apfelkarton an uns vorbei. Nach einem kurzen Abstecher, erfolglos nach einem neuen Parfüm zu suchen, bogen wir in die Rosenstraße ein. Und da war es … mein Mekka!

Die Herzdame entschied sich mit der Maus draußen zu warten und ich wollte ja auch nur mal schauen. Im Erdgeschoß präsentiert sich die komplette aktuelle Hardwarecollection, während sich im Obergeschoss die Geniusbar und Zubehörartikel befinden. Und erst dort schoss mir in den Kopf, was ich denn gebrauchen könne.

Da der Laden voll war, stand ich dementsprechend lange an der Kasse an, wurde jedoch unterhalten vom lieblichen Klang der Maus, welche am Eingang des Stores anfing kräftig Theater zu machen. Ich überlegte kurz ob ich dies nutzen könne, um mich an der Kasse vorzudrängelnbitten, verwarf den Gedanken jedoch wieder.
Ab diesem Zeitpunkt war es dann vorbei mit der Ruhe. Die Maus war hungrig und ningelig und bei einem Im biss hat sie sich gleich was neues angewöhnt: Wenn man etwas im Mund hat, diesen dann ganz weit öffnet und die Zunge rausstreckt … dann fällt es raus! Prima!
Wir beschlossen dann uns auf den Heimweg zu machen und nachdem uns die nette Dame der Parkhauskasse um 10 (zehn!!!!) Euro erleichtert hatte, waren wir auch schon auf der Straße.
Die Maus schlummerte noch ein wenig im Auto, war aber kurz bevor wir daheim waren wieder wach. Wir haben sie dann den Rest des Tages auf Trab gehalten und während ich hier diesen Text verfasste, träumt die die Maus von neuen Abenteuern und die Herzdame von einem All-in Gutschein bei Esprit.
Geposted am: Samstag, 21. November 2009
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Ich durchstöberte den Stellenmarkt der Süddeutschen und entdeckte eine Stelle die mir durchaus zusagte. Dem üblichen Prozess folgend (Vormerkliste & ne Nacht drüber schlafen) ging ich meinem gewohnten Tagesgeschehen weiter nach als das Telefon klingelte. Ein Herr am anderen Ende der Leitung teilte mir mit, dass er mein Profil in der Jobbörse gefunden habe und er hätte da was ganz Tolles für mich. Er sagte, dass er für einen Arbeitgeber einen Automobilkafmann für dieses und jenes Tätigkeitsfeld suche. Irgendwie kam mir das bekannt vor und meinte, dass sei doch Firma XY die suchen einen XYZ. Ich erfragte noch einmal, wen ich denn da am Telefon habe, denn ich verstand am Anfang des Telefonates nicht ganz. Herr Sowieso von der Firma [bitte beliebigen Namen einer Zeitarbeitsfirma einsetzen]. Ahja, die Frage, warum ich denn den Kontakt über ihn herstellen und auch für das von ihm vertretene Unternehmen arbeiten solle, konnte er mir nicht zufriedenstellend beantworten, schließlich habe ich die Anzeige ja auch gesehen und könne mich ja direkt dort bewerben.
Nichtsdestotrotz sendete ich ihm Lebenslauf und Zeugnisse zu, das war an einem Freitag. Am Montag rief er mich wieder an, dass ich am Dienstag ein Vorstellungsgespräch hätte. Na wunderbar.
Inzwischen, also zwischen Freitag und Montag, hatte ich mir auch so meine Gedanken gemacht und war mir nicht mehr so sicher, ob ich diesen Job wohl überhaupt machen wolle. Ich beschloss, diesen Termin als persönliches Training wahrzunehmen, ich könnte hoch pokern und hätte nichts zu verlieren.
Im Verlaufe des Gespräches, es ging gerade darum, wie wichtig diese Position für das Unternehmen sei, hakte ich kurz ein und fragte warum die Stelle denn mit Zeitarbeitsnehmern besetzt werden solle. Es handele sich momentan um einen personellen Engpass. Ich konnte nicht locker lassen, schließlich war die Stelle ja auch in der Süddeutschen ausgeschrieben.
Ich erklärte ihm, dass ich den Job keinesfalls für eine Zeitarbeitsfirma antreten werde und wenn er mit mir ins Geschäft kommen wolle, dann nur wenn er mich direkt einstellt.
Weiter möchte ich nicht auf dieses Gespräch eingehen. Alles in Allem verlief es sehr gut, der Herr mit dem ich das Gespräch führte und mein potenzieller späterer Vorgesetzte waren sehr nett. Die sonstigen Konditionen dort sind gut und liegen über meinen bisherigen. Über Gehalt wurde noch nicht gesprochen.
Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck des Unternehmens gewinnen können und auch als wir über die Aufgabengebiete im Speziellen sprachen, sagten mir diese durchaus zu.
Was den weiteren Verlauf betrifft ist es so, dass ich der erste Bewerber war und zwei Bewerberrunden geführt werden. Ich würde mich sehr freuen wenn ich in die zweite Runde eingeladen werde. Sollte dann letztlich das Gehalt auch noch stimmen, wäre es perfekt.
Geposted am: Samstag, 14. November 2009
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Ich kann mich an den 9. November ehrlich gesagt kaum erinnern. Ich war damals 12 Jahre jung und der Tag an sich verlief wie jeder andere auch.
Vielmehr ist mir jedoch der 10. November in Erinnerung geblieben.
Meine Schwester und ich waren zu Hause und mein Vater kam relativ früh von der Arbeit, wir haben auf meine Mutter gewartet.
Als meine Mutter heimkam, sagten meine Eltern, dass sie nach Berlin fahren und ob ich mitkommen wollte. Natürlich war mir zu jener Zeit bewusst, dass man von Potsdam bis nach Ostberlin gute 45 Minuten mit der Pappe dem Trabant unterwegs war. Irritiert fragte ich, warum sie dort hin wollten und dass das ja viel zu weit sei. Nee, nee … wir fahren nach West Berlin!
Ich zögerte und ließ mich dann von meiner Schwester bequatschen, dass ich da bleibe und unsere Nachbarin und Freundin meiner Schwester meinen Platz einnahm. Sind nun mal nur vier Plätze im Trabant.
Heute bereue ich dies sehr, aber ich bin da keineswegs sauer oder nachtragend.
Ich erinnere mich auch, dass ich abends lange gewartet habe und es wurde, für mein Gefühl jedenfalls, immer später. Ich habe angefangen mir Sorgen zu machen, Was wenn meine Familie nicht wiederkäme? Wenn die die Mauer einfach wieder zumachen?
An jenem Tage wurde mir klar, dass die Mauer gefallen war. Mir war klar, dass sich etwas verändern würde, aber das Ausmaß konnte noch niemand überschauen.
Es dauerte nicht lange und man richtete eine Buslinie von Potsdam nach Berlin Wannsee sein. Die Busse waren voll wie Harald Juhnke zu seinen besten Tagen, als ich das erste Mal dann mit meiner Mutter nach Berlin fuhr. Ich erinnere mich an den den Grenzübergang Dreilinden. Nach 20 Jahren ziemlich schwierig in Worte zu fassen, was ich damals empfand. Vom S-Bahnhof Wannsee fuhren wir mit der S-Bahn nach Charlottenburg und haben uns in die Schlange an einer Bank eingereiht um unser Begrüßungsgeld in Empfang zu nehmen. Es war an jeder Bank voll und die Menschen standen aus den Filialen bis raus auf die Straße, aber das waren wir ja gewohnt.
Geposted am: Dienstag, 10. November 2009
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Papa war schon lange in der Arbeit und ich war grad am wachwerden, so zur Mittagszeit. Und irgendwie war heute alles anders. Mama war hektisch und wuselte herum, zog mich an und packte mich und meinen Kinderwagen in´s Auto. Als wir Richtung Flughafen fuhren, erzählte mir Mama, dass sie einen Termin in der Arbeit hat und dass ich so lange Papa am Flughafen besuchen darf.
Dort angekommen, erwartete er mich schon und die Freude war bei allen groß. Mama winkte noch mal und fuhr dann davon. Papa nahm mich auf den Arm und wir gingen erst mal zum Schalter, wo ich seine Chefin und seine Kollegen kennengelernt habe. Na die haben aber alle lustige Gesichter gemacht und sich gefreut wenn Papa fragte, wie groß ich schon bin und ich es ihnen gezeigt habe.
Bei Papa im Büro hatten wir ich dann ein sogenanntes Geschäftsessen. Ich weiß nicht genau was Papa damit meinte, aber irgendwie war das wie zu Hause, ich habe die Schnute aufgemacht und Papa hatte den Löffel in der Hand.
Anschließend musste ich dann Probearbeiten und ich glaub ich hab das schon ganz gut gemacht, Papa war jedenfalls begeistert.
Nachdem ich die komplette Geschäftsleitung per eMail kontaktiert habe, hat Papa den Computer wieder aus gemacht. Ich durfte dann in meinem Supperbuggy platznehmen und Papa ist ausführlich mit mir über den Flughafen spaziert. Okay, alles habe ich noch nicht gesehen aber Papa hat mir versprochen, dass er mir den Rest auch noch mal zeigt. Und übrigens: Vom Gate A bis zum Gate E brauche ich nur 7 Minuten (wenn mich Papa schiebt, wir jedes Laufband mitnehmen und keine Touris den Weg versperren)
Geposted am: Dienstag, 30. Juni 2009
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