Festplattenverbund mittels Raid

Im neuen Job, muss ich mich thematisch viel tiefer in die Materie Webhosting knien, als ich es bisher tat, dies betrifft auch Server. Damit hatte ich mich bisher nie auseinandergesetzt, musste ich ja auch nicht.
Aber nicht nur beim Serverhosting, auch privat kann man unter Umständen in die Verlegenheit kommen sich mit Raid auseinanderzusetzen. An dieser Stelle eine kurze Empfehlung, die einen Einstieg in die verschiedenen Raidverbundarten geben soll und aus der ziemlich schnell die verschiedenen Arten und deren Unterschiede erkennbar sind.

Übersicht Festplattenverbund mittels Raid

Und wieder was gelernt …

Geposted am Donnerstag, 11. März 2010 so gegen 22:03
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Als ich heute Abend heim kam, lag da ein an mich adressierter Brief. Absender: Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Man teilte mir in diesem Brief mit, dass Fr. v.d. Leyen aufgrund der vielen Anfragen nicht persönlich auf meine Mail antworten konnte und da es scheinbar rein um Fragen der Kinderbetreuung ginge, mein Anliegen an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend weitergeleitet würde.
Nun ja, Frau Köhler Schröder hat die Mail ja auch erhalten, aber leider kam da bisher keine Antwort.

Aber warum fühlt sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nicht angesprochen? Hat nicht gerade die Aufnahme einer neuen Arbeit mich uns in diese soziale Notlage gebracht? Davon mal ganz abgesehen, waren doch Fragen direkt an Fr. v.d. Leyen gerichtet, warum wurden diese nicht beantwortet?
So wird Politik gelebt: Reden und nichts sagen. Und wenn einer mal direkt ne Frage stellt, auf keinen Fall drauf antworten und im Zweifelsfall auf Nichtzuständigkeit plädieren.
Okay, ich bin mir auch nicht sicher, was ich von denen erwarten soll, aber mich und mein Anliegen einfach weiterzuschieben nach dem Motto Sind wir nicht für zuständig, scheint mir irgendwie der denkbar schlechteste aller Wege zu sein.

Geposted am Dienstag, 9. März 2010 so gegen 20:02
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Freies Wochenende

Das erste freie Wochenende nach meiner ersten Arbeitswoche ist nun so gut wie vorbei. Der neue Job ist interessant und momentan gilt es viel zu lernen, lernen und nochmals lernen. Momentan schaue ich die meiste Zeit in meine Monitore und lese und lerne und lerne.
Ich bin ziemlich happy mit dem neuen Job und bin überrascht, dass es noch Arbeitgeber gibt, die wirklich gute Konditionen und Arbeitsverhältnisse schaffen. Ich hoffe, dass dieses Glück noch recht lange anhält.
Wen interessiert, was bei uns in der Arbeit so los ist, der kann sich einen ganz guten Überblick im Firmenblog verschaffen, schaut doch einfach mal rein. Denjenigen, die sich für Webhosting interessieren und hier und da mal Problemchen stoßen, sei auch das Forum dort ans Herz gelegt, auch wenn man kein df-Kunde ist.
Ich freue mich jedenfalls auf meine zweite Woche dort und die vier Monate zu Hause zu sein um einen adäquaten Arbeitgeber zu finden haben sich allemal gelohnt.

Btw.: Hab heute meinen Flug für Juli gebucht … Scotland here I come! Ick freu mir wie Sau …

Geposted am Sonntag, 7. März 2010 so gegen 22:51
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no more Vodafone

Für sehr lange Zeit war ich Vodafonekunde, um genau zu sein seit Herbst 1997. Das war überwiegend okay für mich, natürlich gab es hier und da mal Problemchen, die sich aber alle schnell aus der Welt bringen ließen.
Das hat sich dann letzten Sommer geändert und ich glaub, ich schrieb bereits darüber.
Im Sommer habe ich dann den Vertrag gekündigt, dieser sollte bis zum Ende 2009 laufen und seit dem 1.1. diesen Jahres in eine Prepaidkarte gewandelt sein. Leider war dem nicht so, so dass Vodafone im Februar mir meine Monatsgebühr für Januar berechnete und auch vom Konto abbuchte. Ich rief die Kundenbetreuung an und man versprach mir, ich bekäme eine Gutschrift. Den Wechsel aus dem Vertrag in Callya hatten sie glatt “vergessen” und führten diesen später durch.
Stand heute: Immer noch keine Gutschrift und eine erneute Rechnung über 64 Cent!
Natürlich haben die von mir ne eMail bekommen und ich hoffe einfach, dass sie das klären.

Es ist unglaublich was die so veranstalten und wie Vodafone ihre Kunden verarscht. Aktuell hat auch meine Mutter Probleme mit denen. Eine Bekannte hat jahrelang für einen Zweitvertrag gezahlt, weil sie ihre Rechnung nicht kontrollierte und sich darauf verließ, dass diese korrekt sei. Natürlich kann man sagen Selbst schuld, aber muss denn sowas sein?
Hat Vodafone es wirklich so nötig, die Leute zu verarschen und zu bescheißen? Werden Mitarbeiter so schlecht bezahlt und unter so hohen Druck gesetzt, dass ihnen alle Methoden recht sind um Umsätze zu generieren?
Das wäre ein Armutszeugnis, denn eigentlich haben sie ein vernünftiges Netz und die Tarife sind tragbar, wenn auch nicht perfekt. Und würde sich Vodafone mal ein paar Gedanken zu ihren Tarifen machen, wie es bei O2 oder Base der Fall ist, entstünde eine Win-win Situation … für Vodafone und ihre Kunden!

Für mich schon lange ein Grund, keine Werbung mehr für die zu machen.

Geposted am Samstag, 6. März 2010 so gegen 13:31
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Web 3.0 vs. Zeit

Irgendwo habe ich gelesen, dass web 3.0 die vierte Dimension im Netz sein wird. Es kommt also die Zeit ins Spiel und alle Inhalte sollen auf den (Zeit)Punkt verfügbar sein.
Wer Twitter nutzt, weiß ungefähr wovon ich spreche. Über Twitter erhält man schneller News als in den Nachrichten oder Zeitungen, sofern man dies möchte und den dementsprechenden Leuten folgt. Und das ist auch gut so.

Aber mit der Zeit ist das so eine Sache. Ich erinnere mich an eine Zeit in der ich zahlreiche Blogs und Webseiten per Feed oder direkt verfolgte. Ich kam nach der Arbeit heim und las oft stundenlang bis tief in die Nacht in meinen Feeds. Wenn ich mal ein Wochenende mit meinen Freunden unterwegs war, musste natürlich alles entsprechend nachgeholt werden. Mit dieser Gewohnheit brach ich, als ich mit der Herzdame zusammenzog und irgendwann kam ja auch unsere Maus.

In den letzten Monaten fing ich langsam wieder an den Reader zu nutzen, anfangs nur mit ausgewählten Blogs, inzwischen auch mit weiteren anderen interessanten. Dazu kam noch zwei ein Twitteraccount und Buzz. Das scheint im ersten Moment nicht viel, aber ich merke immer wieder, wie mir einfach die Zeit fehlt, alles zu lesen. Denn auch in Twitter oder in Blogbeiträgen finden sich Links zu weiteren interessanten Beiträgen, Bildern, Events oder was weiß ich nicht alles. Diese Snippets (ich nenne das jetzt einfach mal so) speichere ich mir um sie mir bei Gelegenheit, also wenn ich mal Zeit habe anzusehen.
Und genau das ist das Problem: Zeit! Es gibt soviele lesenswerte Beiträge im Netz, allein schon auf deutschen Seiten, dass es unmöglich ist, alle zu lesen, wenn man auch nur annähernd ein normales Berufsleben und Privatleben führt.

Also was wird uns das Web in Version 3 wirklich bringen? Wir haben die Möglichkeit nahezu jede Information zu nahezu jeder Zeit zu bekommen. Aber die große Kunst wird es wohl sein, Informationen zu filtern. Wie man das tut, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich für meinen Teil, kann auch offline meine Zeit mit der Herzdame und der Maus genießen.

Geposted am Montag, 1. März 2010 so gegen 11:40
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Mitzeichner gesucht

Morgen ist es dann endlich wieder so weit, ich darf wieder arbeiten gehen. Die letzten vier Monate war ja auch eher ein stetiges Auf und Ab.
Jetzt lümmel ich gemütlich auf der Couch, bei mir bereits bekanntem TV-Programm und bin doch ein bissl aufgeregt. Ich bin gespannt, was mich morgen erwartet.
Die letzten Tage hier waren mehr als anstrengend, die Maus hat jetzt schon seit fast ner Woche Durchfall, anfangs mit Erbrechen. Das hatte ich dann auch am Donnerstagabend, war toll.
Die Maus habe ich heute schon beizeiten ins Bett abgeschoben und ich hoffe, dass sie in Ruhe durchschlafen kann. Zur Feier des Tages werde ich heute auch mal nicht so spät ins Bett gehen, vielleicht komm ich ja morgen mal früh raus …

Ach und bevor ich es vergesse, bitte hier klicken und die ePetition gegen ELENA mitzeichnen, ihr habt nur noch Zeit bis Dienstag.
Eigentlich schon irre, die Kanzlerin weist darauf hin, dass man sich gegen Googles Streetview Car wehren kann und zeitgleich werden unsere Rechte bzgl. unserer Daten so mit Füßen getreten. Denkt mal drüber nach!

Vielleicht war mir deshalb seit Tagen so schlecht …

Geposted am Sonntag, 28. Februar 2010 so gegen 20:40
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Don´t Abendmahl and drive

Lange Überlegungen und ein akuter Magen-Darm-Infekt ließen es nicht zu, mich hier mal über Fr. Käßmann zu äußern. Ich war mir auch lange nicht klar, welchen Standpunkt ich dabei vertreten möchte.
Ein kleiner Anstoß war dabei die letzte Harald Schmidt Show, in der das Thema ordentlich auf die Rolle genommen wurde. Das stört mich aber nicht, denn wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. Die Sendung kann noch bis zum 5.März angesehen werden. Aber interessant ist dann das Gästebuch auf den Seiten des Ersten wo sich doch einige Protestanten und ein Grieche recht verärgert über die Sendung zeigen.

“Junge Frau, wie fahren Sie denn? Sind Sie etwa evangelisch?”

Auch auf Twitter konnte man den einen oder anderen Spruch lesen, der mir ein fieses Lächeln ins Gesicht zauberte. Leider habe ich nicht sofort reagiert und kann diese nur noch sinngemäß bzw. in eigenen Worten wiedergeben.

“Lieber bringe ich mein Kind in eine evangelische Fahrschule als in ein katholisches Internat”

“Don´t Abendmahl and drive”

So hacken also Katholiken und Protestanten gegenseitig auf sich herum und scheinbar möchte sich niemand mal an die eigene Nase fassen.
Was ich an der Geschichte Käßmann besonders schlimm finde, sind die Aussagen ihrer Anhänger, dass auch sie als Mensch mal Fehler machen dürfe. Nun ja, das ist dann so eine Sache mit den Fehlern. Mit 1,54 Promille ins Auto zu steigen ist in meinen Augen kein Fehler mehr, sondern eine Straftat und genau als solche wird sie geahndet. Und ganz ehrlich, wenn mein Kind von einem Besoffenen angefahren wird, ist mir total Wurscht wer das ist.
Es ist doch Augenwischerei zu sagen, die anderen sind schuld, weil sie Fr. Käßmann nicht davon abgehalten haben ins Auto zu steigen. Man kann hier noch von Glück sprechen, dass niemand dabei geschädigt wurde.

Ich kann auch den Moralfaktor dabei nicht verstehen. Fr. Käßmann äußert sich ganz klar gegen eine Beteiligung in Afghanistan und steigt dann besoffen ins Auto? Doppelmoral?
Und darf man darüber jetzt keine Witze machen, weil sie ihr Amt selbst niedergelegt hat?

Aber so ist das mit den Menschen, die in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit stehen.

Geposted am Samstag, 27. Februar 2010 so gegen 13:31
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Auf Wiedersehen Herr Westerwelle

Danke, dass es so offenkundig ausgesprochen wurde

DirektAufWiedersehen

Geposted am Dienstag, 23. Februar 2010 so gegen 22:42
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Sein lassen statt Löschen statt Sperren

Heute fand eine öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses zum Thema Internetsperren statt, diese wurde auf den Seiten des deutschen Bundestages live übertragen. Die Petition selbst ist eine der erfolgreichsten Petitionen die je eingereicht wurden, wenn man die Zahl der Mitzeichner als Maßstab nimmt.
Nun möchte man ja meinen, dass mit der Änderung des Gesetzes, welches im Übrigen morgen in Kraft treten wird, der Fall erledigt sei, denn laut Bundesministerium des Inneren werden keine Sperrlisten erstellt und Seiten, welche den Kindesmissbrauch dokumentieren gelöscht anstatt gesperrt.

Die interessanteste Frage innerhalb dieser Sitzung hat meines Erachtens nach Dr. Konstantin von Notz gestellt, leider aber erst gen Ende und sie ist meiner Meinung nach nur unzureichend beantwortet worden.
Wenn wir im Strafgesetz mit dem §184b eine ganz klare rechtliche Situation herstellen, auf deren Grundlage Verstöße geahndet werden können und müssen, wozu benötigen wir dann noch ein Sperr- bzw. Löschgesetz?

Ein Gesetz zum Gesetz? Ein Gesetz, welches die Wirksamkeit eines anderen rechtfertigt?
Reicht denn der §184b allein nicht aus um bei einem Vergehen die entsprechenden Inhalte aus dem Netz zu entfernen?
Sollte man jetzt nicht weiterhin an dieser Petition festhalten und dieses ganze Gesetzgedöhns kippen? Warum etwas verbieten, was schon verboten ist?

Ab heute Abend steht das Video als Video-on-demand auf den Seiten des Bundestags zur Verfügung.

Geposted am Montag, 22. Februar 2010 so gegen 16:44
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Nachtrag zum offenen Brief

Vielleicht hätte ich ein paar einleitende Worte zu diesem Brief schreiben sollen, so wie Johnny es auf Spreeblick getan hat. So bleibt mir nur, hier in einigen Worten einen Nachtrag zu leisten.

In allererster Linie ging es mit diesem Brief darum an die Öffentlichkeit zu treten, um das Thema so publik wie möglich zu machen. Ich bin mir ganz sicher, dass es viele Menschen und Familien gibt, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, doch wollte ich in diesem Schreiben nicht verallgemeinern und beschrieb bewusst unsere eigene Situation.
Ich bin es leid, Vertreter der Politik in den Medien zu sehen die uns erzählen wie toll es doch hier ist und was sie denn alles tun wollen. Ich habe noch viele Worte im Kopf von mehr Kindertagesstätten und mehr Integration. Es wird immer viel geredet, aber leider viel zu wenig getan.

Im Kerngedanken des Briefes ging es nicht um finanzielle sondern um soziale Unterstützung. Wir können es uns einfach nicht leisten und müssen beide arbeiten gehen. Das sehe ich auch in unserem Umfeld immer häufiger, beide Elternteile gehen arbeiten. Für mich ist das in Ordnung, denn von unserem Geld können wir hier leben.
Mein Problem ist jedoch die Betreuung unserer Tochter. Wenn diese nicht sichergestellt ist, muss ein Elternteil eben daheim bleiben und diese übernehmen. Die Konsequenz daraus ist der Antrag auf Hartz4 nach einem Jahr.

Nichts lag mir ferner als eine Lobhuddelei auf Hartz4, geschweige denn auf Westerwelles verbale Entgleisungen. Sollte dies beim Leser so angekommen sein, bitte ich dies zu entschuldigen.

An dieser Stelle möchte ich noch mal ein großes Dankeschön an Johnny aussprechen.
Natürlich habe ich bisher alle Kommentare verfolgt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Menschen bedanken, die kommentiert, darüber gebloggt und getwittert haben.

Geposted am Freitag, 19. Februar 2010 so gegen 13:23
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Offener Brief an Fr. v.d. Leyen und Fr. Schröder

Sehr geehrte Frau von der Leyen, sehr geehrte Frau Schröder,

es ist mir ein enorm wichtiges Anliegen, Ihnen heute zu schreiben.
Ich möchte Ihnen auf diesem Wege unsere soziale Situation, die daraus resultierenden Probleme und Ereignisse schildern, die sich momentan ergaben.

Im letzten Sommer musste mein Arbeitgeber das Insolvenzverfahren eröffnen. Die Schlussfolgerung daraus war die Freistellung nahezu aller Mitarbeiter zum 1. September 2009. Ich hatte das vermeintliche Glück und durfte die Insolvenz noch mit abwickeln, so dass mein Beschäftigungsverhältnis erst zum 31. Oktober 2009 endete. Seither bin ich arbeitsuchend gemeldet und beziehe Arbeitslosengeld I.
Nach über drei Monaten der Arbeitsuche, konnte ich am vergangenen Montag endlich einen neuen Arbeitgeber finden der mich mit Beginn ab 1. März 2010 einstellt.

Meine Freundin, mit der ich in einem gemeinsamen Haushalt lebe, hat seit dem 1. Geburtstag unserer gemeinsamen Tochter, ihre Tätigkeit als Krankenschwester in einem Seniorenzentrum wieder in Teilzeit aufgenommen. Seit Mitte Dezember 2008 arbeitet sie dort auf 50% und mit meiner Arbeitslosigkeit konnte sie auf 75% erhöhen. Als Dauernachtwache trägt sie eine hohe Verantwortung für viele Menschen.
Sie arbeitet dort nicht, weil sie sich selbst verwirklichen, sondern weil sie es muss und wir das Geld dringend benötigen. Natürlich wäre sie lieber mit unserer Tochter zu Hause.
Die Lebenshaltungskosten in Freising (Raum München) sind auch im Bundesdurchschnitt sehr hoch, daher sind wir beide darauf angewiesen arbeiten zu gehen.

Unsere Tochter wurde im Dezember 2007 geboren und kurz nach der Geburt wurde das Down Syndrom diagnostiziert. Sie ist generell wohlauf und man merkt nur wenig von ihrer Behinderung. Glücklicherweise ist sie von den üblichen Begleiterkrankungen (häufig Organschäden) verschont. Einzig die verzögerte Entwicklung ist spürbar, sie begann später als andere Kinder zu laufen und benötigt Förderung in ihrer Motorik und Artikulation.
Wir haben für Nele einen Behindertenausweis, eine Pflegestufe wurde bisher nicht bewilligt. Die Anmeldung für einen Krippenplatz erfolgte im Frühjahr 2009.

Soweit zu unserer derzeitigen Situation.
Nun verhält es sich aber so, dass wir uns mit meiner künftigen Arbeitsaufnahme in einem sozialen Notstand befinden. Wir besuchten heute das Amt für Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Schulen in Freising, weil wir eine Betreuung für unsere Tochter benötigen. Meine Freundin muss nach zehn Stunden Nachtdienst schlafen, um am Abend wieder fit für die nächste Schicht zu sein. Ich jedoch muss ab 8 Uhr in der Arbeit sein. Die Mitarbeiterin des Amtes hörte uns zu und telefonierte umgehend mit einer Kinderkrippe, in welcher sich ein freier Platz befindet. Über diese Information freuten wir uns sehr, wurden aber umgehend enttäuscht, als uns mitgeteilt wurde, dass ein behindertes Kind vier Plätze in der Krippe benötigt um dem allgemeinen Stellenschlüssel zu entsprechen. Da es in Freising aber nicht genug Krippenplätze gibt und unsere Tochter von den nicht vorhandenen vier (VIER!!!!) benötigt, wurden wir an das Zentrum der Familie verwiesen um uns um eine Tagesmutter zu bemühen. Ich glaube, ich brauch Ihnen nicht erzählen wie es bei diesen platzmäßig aussieht.

Ich bin ehrlich gesagt mehr als frustriert, wütend trifft es eher, über dieses krankende System. Mein erster Gedanke war, die neue Arbeitsstelle wieder abzusagen. Zwar müssen wir mit dem Arbeitslosengeld den Gürtel momentan etwas enger schnallen, aber bis zum September kämen wir schon hin. Im Zweifelsfall beziehen wir ab November 2010 Hartz4. Gerade in der momentanen politischen Situation und Diskussion würde es uns als Hartz4 Empfänger deutlich besser gehen. Alles würde bezahlt und wir könnten uns den ganzen Tag um unsere Maus kümmern. Das Schlimmste für uns wäre der Umzug in eine andere Wohnung, aber ich denke auch bei diesem würde uns das Amt unterstützen.
Ist das in Ihrem Sinne?
Gerade habe ich den September genannt. Wir hoffen ab September einen Kindergartenplatz für unsere Tochter zu bekommen. Die nette Kollegin vom Amt teilte uns jedoch bereits mit, dass sie noch nicht glaube, dass wir einen Platz bekämen. Nachdem was uns heute mitgeteilt wurde sehe ich eher schwarz, wenn meine Tochter den Platz von vier (VIER!!!) Kindern dort einnimmt. Es wäre schön, wenn wir in diesem Sinne auch das vierfache Kindergeld und den vierfachen Wert der Pflegestufe erhielten, sofern sie uns genehmigt würde.

So kamen heute mehrere Fragen auf, deren Antworten ich mir nicht geben kann:

1. Wie kann es sein, dass Menschen, die arbeiten gehen (und auch wollen) an solche Hürden stoßen?
Woher, glauben Sie, habe ich den Eindruck, dass es mir als Hartz4-Beziehender besser ginge?
Mir ist schon klar, dass ich als Verdienender auch mehr Kosten übernehmen muss, als jemand ohne Einkommen, aber wo bleibt die Unterstützung, damit ich arbeiten gehen kann?

2. Was ist Integration? Ist es nur ein Wort um uns gesellschaftsfähig zu machen? Wie funktioniert Integration? Muss ich dazu mein Kind in einen heilpädagogischen Kindergarten geben, damit sie später in einer Förderschule und anschließend in betreuten Wohnheim untergebracht ist und in einer Behindertenwerkstatt arbeitet? Aus den Augen (der Gesellschaft), aus dem Sinn?

Frau v.d. Leyen, Sie haben vor Millionen Zuschauern gesagt, dass Hartz4 und die Förderung der Empfänger individuell geschehen muss, dass man eigentlich in jedem Fall individuell entscheiden müsse. Nun frage ich mich aber:
3. Wieso wird auf meine behinderte Tochter eine Schablone gelegt, die entscheidet, dass sie vier (VIER!!!) Plätze benötigt? Warum erhalte ich keine Chance, zumindest mal mit meiner Tochter in einer Einrichtung vorstellig zu werden, damit dann entschieden werden kann ob eine Betreuung möglich sei oder nicht und wie hoch der Aufwand tatsächlich wäre?

Ich möchte an dieser Stelle nicht hören, wie schlecht es woanders ist, das weiß ich selbst. Vielmehr möchte ich gern hören wie uns geholfen werden kann. Den ersten Schritt haben wir getan und sind zu Ihren Vertretern in ein Amt gegangen. Dort konnte man uns aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht unterstützen.
Jetzt frage ich Sie beide, wie wir uns als Familie in dieses System einbringen und etwas dafür tun können. Ich war immer in dem Glauben, eine Hand wäscht die andere. So bin ich selbst engagiert und als Trainer in einem gemeinnützigem Sportverein tätig. Ich mache dies, weil ich es möchte und damit Kinder eine Aufgabe haben, sich bewegen und nicht auf der Straße rumhängen und Blödsinn machen.

Ich befinde mich mit meiner kleiner Familie in einem Dilemma. Und wie das bei einem solchen immer ist, sehe ich im Augenblick einfach keinen Ausweg.

Ich hoffe auf Antwort von Ihnen und werde unseren Fall so bekannt wie nur möglich machen, denn ich möchte nicht, dass es anderen Menschen genauso ergeht. Ich möchte, dass Regierung und Politik ein offenes Auge für Ihre Bürger und Wähler haben. Ich möchte etwas bewegen.

mit freundlichen Grüßen

Jörg Kahle

Geposted am Donnerstag, 18. Februar 2010 so gegen 15:15
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No Handshake

Gestern waren wir nach unserem Online-Gastauftritt auf dem Marienplatz kurzentschlossen in das Amt für Kinderbetreuung und Schulen in Freising gegangen (zu diesem Besuch später mehr).
Während wir in einem kleineren Wartebereich saßen, habe ich folgenden Hinweis entdeckt

Wenn ich nicht immer so höflich wäre, würde ich während der Dreckswettermonate generell auf das Händeschütteln verzichten und das nicht nur wegen der Schweinegrippe neuen Grippe sondern allgemein wegen Grippeinfekten. In Japan ist Händeschütteln übrigens unüblich, dort verneigt man sich, gefällt mir besser.
Aber wenn ich schon dieses Risiko eingehen muss, dann sollen die anderen auch was davon haben. Also huste ich vorher immer in die Hand bevor ich sie jemanden reiche … nee, Schmarrn.

Geposted am Donnerstag, 18. Februar 2010 so gegen 10:43
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Sieh genau hin

Ich hatte ja hier bereits erwähnt, dass ich irgendwie Freude an öffentlichen Webcams haben kann.
Heute war ich dann mit der Herzdame und der Maus in der Stadt unterwegs und während die Herzdame kurz in einer Praxis verschwand, hielten die Maus und ich auf dem Marienplatz inne und prüften ob wir denn auf der dort angebrachten Webcam zu sehen seien.
Leider konnte ich das Bild nur als Screenshot festhalten, daher ist die Qualität eher mittel bis schlecht und man könnte allerhöchstens erahnen wo wir da zu sehen sind. Zudem stand auch noch die Sonne recht ungünstig.

Geposted am Mittwoch, 17. Februar 2010 so gegen 23:39
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Mach mal was anderes

Na gut, hier noch mal was zum Feierabend und abschalten

DirektRemi

Geposted am Dienstag, 16. Februar 2010 so gegen 17:00
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Aus aktuellem Anlass

Also wegen Karneval oder Fasching oder wie auch immer ihr das nennt:

Als notorischer Karnevalsverweigerer überkommt einen daher der Drang, die kollektive Absenkung der Niveaugrenze im rheinischen Raum schamlos auszunutzen. Und so rufe ich allen „Frohnaturen“ zu:

Alaaf und Helau, ihr Bloggernarren!
Wer hat denn alles ein’ am Karren?
Ich frage mich: Wie seht ihr aus
lässt man euch einmal jährlich raus?
Gibt’s hier Darth Vader, Leia, Luke?
Macht sich zum Depp, der sonst so klug?
Ein Link zum Foto oder zwei
im Kommentar zur Narrerei!
(Tusch)

Danke Johnny, dem ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen!

Geposted am Dienstag, 16. Februar 2010 so gegen 12:27
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